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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft · p. Seite 78

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 78 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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78 Polen befinden sich verhaltmßmäßig die meisten Israeliten iw Warschau selbst, wo solche mehr als den vierten Theil aller Be- . wohner ausmachen. (Berliner Zeitung.) „Die Israeliten in St. Esprit bei Bayonne, welche von den aus Portugal vertriebenen herstammen, hatten bis 1789 nicht das Recht, sich in Bayonne zu etabliren; ihr Hauptsitz ist daher noch immer St. Esprit, wo sie zwei Synagogen haben. Die Kolonie ist aber seit 300 Jahren stationär geblieben und hat vielmehr abgenommen: (wahrscheinlich weil sich viele derselben seitdem die Israelitischen Unterthanen Frankreichs völlig emancipirt sind, nach andern französischen Städten begeben haben. D. H.) Zu Anfang des 16. Jahrhunderts, bald nach ihrer Einwanderung, Zahlte man 1100 Israeliten in St. Esprit, im Jahr 1812 1170 Individuen, im Jahr 1835 1146, wovon 184 in Bayonne; die Heirathen zwischen beiden Religions- .gemeinden sind noch immer selten. Die Israeliten in St. Esprit sorgen sehr für ihre Armen, von ihrer Geburt bis zum Tod, die Begräbnisse der Reichen und der Armen sind dort auf dem Fuße einer vollkommenen Gleichheit, (wie überall bei den Israeliten, zugleich nach ihren Religionsvorschriften. D. H.) . Die 'Hauptsynagoge in St. Esprit ist sehr elegant und wird jetzt eben mit Nebengebäuden und einem Garten versehen." (Ausland.) Unter den 60945 Einwohnern im Anhalt-Deßauischen, befinden sich nach der neuesten Zahlung 1602 und unter 11749 Einwohnern in der Residenzstadt Deßau/ 743 Israeliten. Wie die neueste Volkszählung in den Niederlanden ergeben, betrug am 1. Januar 1840 in Holland die Zahl der Einwohner 2,860,450., unter welchen 52,245 Israeliten sind. Unter der. seit 10 Jahren in Holland zugenommenen Einwohnerzahl von 236,525 befinden sich 5656 Israeliten. „Die Juden find nach den Kleinrussen in Poltawa (man sollte nicht: Pultawa schreiben) am zahlreichsten, die Bettler zugleich und die Krösusse des Orts. Der reichste Mann ist jetzt der Jude Portugalow — alle Juden haben hier sonderbarer Weise kleinrussische, oder doch westeuropäische, aber russisizirte Namen — er hat sieben Tochter. Jede derselben bekam von

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