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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft · p. Seite 63

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft
Article
Hannover [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 63 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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63 Hannover. Se. Majestät der König hat sich bewogen gefunden, dem Herrn Banquier Israel Simon hiesetbst den Titel eines Königlichen Finanz- Agenten beizulegen. München. Se. Majestät der König haben den hiesigen Banquier Herrn Joseph von Hirsch an die Stelle seines (vor Kurzem verstorbenen) Vaters, zum Königl. Hofbanquier ernannt. In Marseille zeichnen sich jetzt, französischen Blättern zufolge, zwei Israeliten als Schiffskapitaine rühmlich aus. Leipzig. „Zum ersten Male seit der Gründung der Universität ist ein Jude in den Lehrkreis der Universität ausgenommen worden. Der Orientalist Herr Dr. Julius Fürst wurde im Sommer 1839 nach vorausgegangener Begutachtung und Empfehlung von Seiten der theologischen und philosophischen Facultäten, durch Ministerialverfügung zu Vorlesungen über hebräische und talmudische Sprache ermächtigt und im Lectionskataloge der letztgenannten Facultät zugewiesen." (Berliner Zeitung.) „In welcher Sprache Salomo redete, wissen wir; wir besitzen sogar noch Proben seiner Prosa und Poesie. Aber bis diesen Tag war es unbekannt, in welcher Sprache die Königin redete, welche weit aus Arabien her nach Jerusalem kam, um sich zu überzeugen, ob der große König den Ruf verdiene, der sich von seiner Pracht und Weisheit verbreitet hatte. Die Sprache, welche am Hose von Saba gesprochen wurde, ist jetzt endlich von einem gelehrten Orientalisten entdeckt worden. Sie wird noch heute von den Wilden von Mahmah in Pemen gesprochen. Herr Fresnel, der sie in den Gebirgen von Hhacik, Mirbas und Zhafar an der südlichen Küste der arabischen Halbinsel fand, nennt sie vor der Hand die Sprache ehhriti von dem alten adeligen Geschlechts, das sie spricht. Sie gehört zu einer Familie mit der arabischen rc., hat aber mehrere merkwürdige Eigenthümlichkeiten, die es, wie der erwähnte Orientalist versichert, zu einem schauderhaften Anblicke machen, diese Sprache sprechen zu sehen." Wenn man jetzt in belletristischen Zeitblattern die Anekdote liest, daß einst der Kapellmeister Ludwig's XIV., Baptist Lully,

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