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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft · p. Seite 55

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 55 (sequence 2)
Language
German
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55 mann geschildert, kommt folgende Stelle vor: „Allerdings konnte manmit Zuversicht der energischen Entwickelung des großen Unternehmens entgegensetzen, da ein Name an der Spitze desselben erschien, deffen moralische und materielle Kraft das Gedeihen derselben verbürgen machte. Der Freiherr von Rothschild hat den Ruhm seines Hauses, bei großartigen, gemeinnützigen Unternehmungen thatig und fördernd einzugreifen, auch bei dieser Veranlassung aus die glänzendste Weise beurkundet. Sein reger Eifer für dieses folgenreiche Werk, die Opfer, welche er mit wahrhaftgroßartiger Gesinnung für die Begründung desselben brachte, die unausgesetzte gewichtige Verwendung, welche ec dem Gedeihen desselben widmete, sichert ihm den Dank aller Vaterlandssreunde, welche dieses großartige Unternehmen zu würdigen vermögen." Die erste Eisenbahn in Deutschland, von Nürnberg nach Fürth, verdankt gewissermaßen den Juden ihre Entstehung. Bekanntlich verbannte in frühem Jahrhunderten die Stadt Nürnberg durch Rathsbeschluß alle Juden, welche darauf nach Fürth zogen, und das kleine elende Dorf (es stand früher unter Bambergischer und" Ansbachischer Herrschaft zugleich,) zu einer großen begüterten Stadt erhoben, welche jetzt mit der nun duldsamem Mutterstadt durch die Eisenbahn wieder verbunden ist." (Berliner Haude- und Spenersche Zeitung.) Berlin. In einem der hiesigen Amtsblätter findet sich bei Erwähnung des von der Armen-Dicektion ausgegangenen Jahresberichts pro 1838, folgende Note zum Text: „Bemerkenswerth ist es jedoch, daß fast alle wohlhabenden jüdischen Einwohner der Residenz zu der Armenpflege beisteuern, während die Armen aus ihrer Mitte von der städtischen Direktion ganz unbeachtet bleiben." Ebenso enthält die Vossische Zeitung vom 24. Oct. unter dem Artikel „Inland" eine Stelle, wo es nach der Erwähnung der 10 bis 12 jüdischen Wohlthätigkeits - Vereine hiesiger Stadt, heißt: „Bedenkt man, daß bei einer so großen Zahl von Mildthatigkeits-Anstalten die Mittel unserer Mitbürger jüdischen Glaubens schon so sehr in Anspruch genommen sind, so kann es ihnen nur zu einer um so rühmlichem Anerkennung gereichen, daß die meisten derselben auch noch so vielseitig für die christlichen Armen der Residenz beisteuern, während bei dem sonst so umsichtigen städtischen Armen-Direktorium jüdische Arme von

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