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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft · p. Seite 54

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 54 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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54 Als Anerkenntniß und Danksagung für einen Beweis der Menschenliebe und zur desto großem Aufmunterung für Israeliten, in Ausübung ihrer bekannten Nächstenliebe ohne Glaubensunterschied, theilen wir hier aus der Berliner Zeitung unfern Lesern mit, daß unter 1456 weiblichen Personen, welche durch das Kloster der Elisabetherinnen in Breslau, binnen Jahresfrist (vom 30. Nov. 1837 bis 30. Nov. 1838) ohne Unterschied des Bekenntnisses unentgeltlich ärztlich behandelt und verpflegt wurden, auch 35 Jüdinnen waren, die in dem Kloster diese Wohlthaten wahrer Religiosität und Menschenliebe genoffen. Im Spitale des ehrwürdigen christlichen Ordens der barmherzigen Brüder in Ofen, wurden im Jahre 1838 — 39 auch 27 kranke Israeliten ausgenommen nnd unentgeltlich verpflegt. München, Von der hiesigen Israelitischen Gemeinde hat der Orden der barmherzigen Schwestern eine kostbare Uhr zum Geschenk erhalten, welche im Refectorium des neuen Klosters aufgestellt ist und die Inschrift trägt: „Dem Orden der barmherzigen Schwestern, die Israelitische Gemeinde." Ein Schreiben begleitete das Geschenk, worin die Gemeinde ihre dankbare Anerkennung dahin aussprach, daß der Orden von jeher sich auch (der kranken Israeliten mit zarter Sorgfalt angenommen habe." Berliner Vossische Zeitung.) Rosenberg (in Oberschlesten), den 27. Febr. 1840. (A. P. Staats-Zeit.) Die hiesige Judenschaft hat unaufgefordert eine Kollekte zum Bau einer hier' zu errichtenden evangelischen Kirche veranstaltet, und die gesammelte Summe den Kirchenvorstehern übersandt. In der begleitenden Zuschrift heißt es unter andern: „Mögen überall die Vorurtheile weichen,, jede Intoleranz schwinden, auf daß alle Menschen, welcher Religion sie auch angehören, als Brüder sich die Hand reichen können." Der verstorbene KaufmannHr. Philipp Veit in Berlin, welcher allgemein sehr geschäht wurde, hat dem Bürger-Rettungs- Jnstitute daselbst, wie die Direktion dieses Instituts in einer öffentlichen Danksagung angezeigt, letztwillig 100 Thaler vermacht. Jnr der Wiener Theater-Zeitung, m einem Aufsätze über hie Probefahrt auf der Ferdinands - Nordeisenbahn, von Weide-

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