Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft
- Article
- Lazarus Gumpel [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 409 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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notdürftig zu ernähren vermögen, wenn ihnen die drückendi Mietheausgabe abgenommen wirb. Erreicht der Sparfond die obige Höhe, so sollen auch dessen Zinsen zu Unterstützüngen angewandt werden, av Das Ganze soll den Namen Lazarus Gumpels-Stist führen. (Leipziger Zeit.) ' ■ ־' Nach der Kameralistischen Zeitung für das Königreich Preußens 1837, Nr. 39, giebtes im ganzen -Preußischen Staate 176014 Israelitische Einwohner und 834 Synagogen, und während bei den evangelischen Einwohnern auf 1009, bei den katholischen auf 1051 eine Kirche komnIL, kommt bei den Juden auf 211 Emwohner eine Synagoge. ׳ Nach dem Schwerin'schen Staatskalender von i 83S beftnben sich im Mecklenburg - Schwerinschen Lande jetzt unter 476,499 Einwohnern 3134' Israeliten. Dem Staatskalender der freien Stadt Frankfurt für 1838 zufolge, zahlt diese Stadt^94 Advokaten, darunter 10Israelitische, und 68 Ärzte, unter denen 6 Israelitische. Die Gesammtzähl der Israeliten in Rußland belief sich im Jahre 1836׳ auf 1,633,141 Individuen, mit 999 Khalen (Gememde-Vorständen), 552 Gemeinde-Synagogen, 2233 kleineren Neben- Synagogen, 894 Rabbinern, 1991 Vorstehern von Synagogen oder Bet-Lokalen und 1499 Rentmeistern. Im Russischen Reiche können die Israeliten jetzt in alle- Lehranstalten ausgenommen werden. Ausgezeichnete Schüler auf den Universitäten werden sogar aus Staatskosten erzogen. Jeder Jude, der als Kandidat entlassen wird, erhält den Titel Ehrenbürger; wer den Doktorgrad erhält, erwirbt das Recht auch für seine Nachkommen und kann in Staatsdienst treten.— Im ganzen Reiche sollen 3523 jüdische Neligionsschulen bestehen, auch zwei große Schulen , ausschließlich für Juden bestimmt, die ungefähr den Distriktsschulen gleichen. ( Aus dem ,,Phönix" und der ״Europa.") , - Die Sulamith hatte zuerst in Deutschland in jenem merkwürdigen Schreiben aus BrodyÜm 6. Hefte des 9 Jahrg. S. 220, eine ausführliche Nachricht über die wichtigen jüdischen Kolonien in-Rußland (im Chersonschen: Sede Manuchä tu si w.) mitge-