Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft
- Article
- Aus brieflichen Mittheilungen an den Herausgeber dieser Zeitschrift [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 406 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
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406 Tage, nach kurzem Krankenlager, der Hof-Miniaturmaler Herr S a l o m o n P in h a s, nachdem derselbe eben das 78. Lebensjahr erreicht hatte. Sein bescheidenes, geräuschloses Leben, seine anhaltende Thätigkeit, wie seine ungeheuchelte Religiosität geben das schönste Bild menschlicher Veredlung. Als Künstler geachtet, als Mensch und Israelit allgemein verehrt, wird sein Andenken noch lange in liebevoller Erinnerung bleiben. ״Des Gerechten Andenken dauert zum Segen."*) B. Fürth. Der Docent der jüdischen Theologie Herr Heid egg er Hierselbst bearbeitet jetzt ein hebräisches Gebetbuch, welches in der Watthr'schen Buchhandlung in Dinkelsbühl ehestens herauskommen wird. In der hiesigen Streitigkeitssache zwischen der Gemeinde und dem Rabbiner dürfte nun bald eine Entscheidüng erfolgen, die ich Ihnen zur Zeit für die Sulamith wittheilen werde. Neukirchen, im Rietbergischen. Von dem hiesigen Israelitischen Prediger und Religionslehrer Herrn Liepmannssohn erscheinen bald (Minden, bei Eßmann): ״Bar Mitzwa" und: ״Betrachtungen und Gebete aufden Gräbern unsrer Lieben." Ferner: ״Leitfaden der mosaischen Religion," auch eine Fortsetzung seines ״Volkskalenders" und ״praktische Beiträge zur Israelit!- schen Konfirmation.**) *) M. s. des 3. Jahrg. 1. Heft S. 56 der Sulamith. **) Als Herr Liep manns sohn vor einiger Zeit Hefte der Sulamith, auf Ersuchen des Herausgebers, weiter anderen mehrjährigen hohen Abonnenten, Se. Durch l. den Fürsten von Schaumburg-Lippe, nach Bückeburg beförderte und Höchstdemselben bei dieser Gelegenheit einige Exemplare seiner bereits erschienenen Schriften sandte, erhielt ec von diesem hochherzigen Fürsten und Beförderer alles Nützlichen, folgende gnädigste Resolution: ״ Mit dem 1 — 3. Hefte des 8. Jahrgangs der Sulamith habe ich die Exemplare der von.Ihnen im Druck herausgegebenen kleinen Schriften zur Beförderung der religiösen Bildung der Bekenner des jüdischen Glaubens erhalten, und erkenne daraus Ihr löbliches Bestreben, auch Ihrerseits für Belehrung und