Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft
- Article
- Literatur [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 395 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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3SZ den ^Beschluß machte ein Originaldramain einemAkke: ״der Hirtensohn. Die Bearbeitung ,des englischen - Tex« tes des ״Bücklingen," ist ausgezeichnet zunennen. Herr Wertheim er hat nicht mit sklavischer Treue, sondern mit :.künstlerischem, Geiste übersetzt, und hat,, .vertrant, mit dem Genius beider Sprachen, alles geleistet?, was sich für das -Original. thun ließ. Die Sprache ist sein und gebildet, fc« Vers -correkt, mundgerecht, und übertrifft das Original-an -vielen Stellen? durch eigenthümliche Glätte und Eleganz-, Wir wünschen deutschen Bühnendichtern eben so . tüchtige -Übersetzer .in -England, als sie Sheridan Knowles in Wien an Herrn Wer t Heimer und.Treitzschke gefünden,-.-und ,glauben dadurch, für, ihren- .Nus. dW wärmsten AntheWausgespröchenHachen..-• ׳־-לי• Michallzugroßer׳ Be« .scheidenheit -spricht der Hr. Vers, in der Vorrede vyn^M» nem.- eigenen Kinder ״dem Hirtensohne." Wir sind---nur gerecht, wenn wir diesem kleinen Drama die beste Aufnahme Wünschen» .die...auch, nicht fehlen,wird.. Erfindung, ,Bau und Dialog sind in diesem Stücke wahrhaft gelungen zu nennen, und zeugen von der Befähigung des Verfassers " für das sentimentale.Schauspiel; die Verse sind wohlklingend, und nur selten treten durch Häufung der Elisionen und durch manche leicht zu vermeidende Kakophonien ein« zetne-Härten hervor. Das Ganze belebt ein rein humaner Sinn, und die Wehmuth über die traurige Gewaltdes Vorurthcils, die dem Hrn. Verfasser nicht ganz unbekannt zu-sein scheint, weht mit wohlthuendem Hauche über:die« ses sinnige Gedicht. Wir scheiden Von diesem, auch äußer« lieh gut ausgestatteten Buche mit dem Wunsche, der Ver« fasser desselben möge bald und fleißig das deutsche Theater mit so angenehmen Beiträgen beschenken, die beifällige Au« stimmung des Publikums wird gewiß nicht ausbleiben. D. Z." (Wiener Theater-Zeitung.)