Mannheim
Compact Memory

Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band fünftes Heft · p. Seite 336

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band fünftes Heft
Article
London [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 336 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2304627-2304643-2304644-10852136--08821-2312559
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 336 — zu gefährden fürchten würden. Die Bill passirte hierauf unverändert den Ausschuß. (Preuß. Staatszeit.) /,Frankfurt a. M.,. vom 3. Dezbr. 1837. So eben ist der zwölfte Bericht über den Bestand und Fortgang des hiesigen Vereins zur Beförderung von Handwerkern unter den Israelitischen Glaubensgenossen, erschienen. Die-Gesammtzahl der Unterstützten stieg in diesem Jahre auf 418, von welchen 200 dem GroZherzoglhum, 69 dem Kurfürstenthum Hessen, 34 der Landgrafschaft Hessen-Homburg, 56 dem Herzogthum Nassau, 14 dem Königreich Baiern und 45 der Stadt Frankfurt angehören. ׳ Neu ausgenommen Wurden 18׳ Lehrlinge und 25 traten nach vollendeter Lehrzeit und nach bestandener Prüfung in den Gesellenstand. Zur Wanderschaft wurden 20 Gesellen und 6 bei ihrer Niederlassung' als Meister unterstützt. Am 1. Sept. 1637 befanden sich 59 Lehrlinge bei ihren Meistern." ״In Tanger bilden die Juden ein gutes Viertheil der Bevölkerung und haben das Monopol des Handels und alle die kleinen lucrativen Industrien, die aus dem Verkehr der Europäer mit den tragen Moslemin entspringen. Jhr Eostume ist, wie das der Juden i!n Orient, reich und׳ von verschiedenen Farben. Man erkennt den Juden in der Berberei an der schwarzen Mütze. Ihr von dem vieler abendländischen Juden völlig verschiedener Gesichtsschnitt schien mir seltsamer Weise weit minder südlich. Das Gesicht ist rund, die Haare sind minder schwarz und glänzend. Die jüdischen Frauen zu Tanger machen dem allgemeinen Rufe der Schönheit, den diese privilegirte Hälfte des jüdischen Geschlechts genießt, keine Schande, und das schöne orientalische Eostume erhöhet noch das Kräftige und Stolze ihrer Gestalt und die matte Weiße ihrer Haut.. Die Sprache, der sich die Juden untereinander bedienen, ist ein verdorbenes Spanisch; das Hebräische, das sie gleichwohl verstehen, sprechen sie nur selten." *) *) Aus einer Reiseskizze St. Hilaire's, welcher jetzt mit einer Geschichte der Berberstämme beschäftigt ist und Langer selbst besuchte. Vergl. ״ das Auslands" 'Berichtigung. Im 4. Hefte dieses Jahrg. S. 222. Z. 7 v. u. lies: ״im Aomet," statt: in der Zeit. f. d. eleg. Welt. . -

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.