Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band fünftes Heft
- Article
- Paris [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 335 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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335 sn, ihn auf den Inhalt eines göttlichen Gebots aufmerksam zu machen, welches doch seit 6000 (?) Jahren auf den mosaischen Tafeln geschrieben steht. (Deutsche National-Zeitung und Wiener Theaterzeitung.) Bei der bekannten, unter den Israeliten herrschenden Liebe der Kinder gegen ihre Eltern, und wie sehr jene diese, besonders im Alter unterstützen, gehört dieses böse Kind wahrlich eben so zu den Seltenheiten, wie das hohe Alter dieser ganzen Familie, die noch sc rüstig vor Gericht erscheinen konnte, welches also hier erwähnt zu werden verdient. London, vom 4. Dezbr. 1837. Parlaments - Verhandlung. Unterhaus.--״Das Haus verwandelte sich in den Ausschuß über die von Herrn Baines eingebrachte Bill, wodurch die eidliche Erklärung , welche bei der Übernahme von Munizipal- Ämtern abzulegen ist, zu Gunsten der Quaker und Mährischen Brüder abgeändert werden soll. Herr.Grote schlug als Amendement die Ausdehnung dieser Abänderung auf alle Glaubens- Bekenntnisse vor. Er fragte, ob nicht die Juden, welche in den letzten Jahren als Sheriffs von London fungirten, ihr Amt mit eben so viel Redlichkeit und Treue verwaltet hätten, wie irgend einer ihrer Vorgänger, und meinte, daß Juden eben sowohl, wie alle Dissenters, zu Munizipal-Ämtern zugelassen werden müßten; wollte man dies nicht thun, so würde sich die vorliegende Bill aus einer Maßregel des Prinzips und der Gerechtigkeit in eine Maßregel besonderer Begünstigung und Bevorzugung verwandeln. Herr Goring, Sir I. Duke, Herr C. Ferguson, Herr G. I. Voung, Herr O'Eonnell und Herr Hume unterstützten das Amendementtund rühmten die Verdienste der beiden Sheriffs Salomons und Montesiore. Sir R. I n g l i s (!) aber wollte zwar die trefflichen persönlichen Eigenschaften dieser beiden Herren gelten lassen, meinte aber, es handle sich hier um das Prinzip, daß.nur Christen an derVerwaltung^der städtischen(?) Angelegenheiten Theil zu nehmen hätten, und widersetzte sich daher dem Amendement, welches schließlich mit 172 gegen 156, also mit einer Majorität von nur 16 Stimmen, verworfen wurde. Herr Baines und Lord I. R u sse l t, die sich auch gegen das Amendement aussprachen, erklärten ausdrücklich, daß sie dies unbeschadet einer künftigen Abänderung des jetzigen Gesetzes zu Gunsten der Juden und überhaupt aller Glaubensbekenntnisse thäten, daß sie aber, wenn sie dem Vorschläge jetzt beipflichten wollten, die Annahme der ganzen Bill