Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band fünftes Heft
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 327 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
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327 Israelitischen Gemeinde 19 an der Cholera erkrankt und Ivan derselben gestorben sind, als Grund angegeben. Aus brieflichen Mittheilungen an den Herausgeber dieser Zeitschrift. . Aus Baiern, vom 20׳. Aug. 1837. ״Es ist jetzt bei uns, in Betreff der Juden, ein völliger Stillstand, sowohl in politischer, als auch in religiöser Progression, so daß ich jetzt gar nichts aus unserm Zustande für die Sulamith hervor zu heben weiß. Unser gelehrter Freund ...welcher Sie fteundlichst grüßen laßt, findet hinsichtlich dieser Beitrage zur Sulamith, dieselbe Lähmung." (Durch die späteren Ereignisse in der Baierischen Stände- Versammlung, die Juden betreffend, dürste diese Lähmung dort wohl noch keineswegs gehoben sein. D. H.) Aus K a s se l, vom 1. Septbr. 1837. ״ Ehestens wird hier die Zusammenkunft des Land-Rabbinats Statt finden, welche schon im vergangenen Jahre bestimmt war, aber bis jetzt unterblieben ist. Dann werde ich Ihnen über die hiesigen Kultus-Angelegenheiten Mittheilungen machen." Aus Frankfurt a. d. O., vom 20. Sept. 1837. An unserm Rabbiner Herrn S. Hold heim haben wir eine treffliche Acquisition gemacht. Solche gediegene philosophische und wissenschaftliche moderne Bildung bei so tiefen, talmudischen Kenntnissen durste man höchst selten vereinigt finden. Dabei ist er ein eifriger Beförderer vernunftgemäßer Fortschritte, ein rüstiger Bekämpfer alles unmotivirten Unsinnes. Möge ihm der Himmel Kraft verleihen, sich zwischen dem Orthodoxismus und dem vornehm trägen Jndifferentismus eine glückliche Bahn zu brechen. — Erfreulich ist der Neubau eines Israelinschen Krankenhauses allhier, womit ein Hospital als Asyl für das Alter, die Schwäche und die Armuth verbunden ist. Beides stehet unter der Leitung des Herrn D1\ nied. Löwe nstein (eines hier allgemein hochgeschätzten gelehrten und äußerst thätigen Arztes), weicher, wie man mit Recht hoffen kann, gewiß auch dabei recht viel Gutes und Segensvolles wirken wird, welches ihm bei seinem redlichsten Streben in dem bisherigen baufälligen Tempel der Hygiea fast unmöglich war. Daß in neuerer Zeit ein Verein zur Beförderung der Künste und