Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band fünftes Heft
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 324 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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324 entscheidenden Beschlüsse gefaßt werden? Jndeß ist allerdings zu bemerken, daß nicht die Reden, sondern die Stimmen entscheiden, und daß die Abstimmungen nicht immer das Produkt der Reden sind. Dieselbe Kammer nahm z. 83. die Prügelstrafen an, obgleich fast Me, die da sprachen, gegen dieselben sprachen. So mögen auch hier ihre Beschlüsse nicht als das Produkt der Reden des Herrn von Z.und K........... der ja in allen anderen Dingen nicht eben viel Einfluß auf die Kammer hat, zu betrachten, sondern aus dem Eindrücke ganz anderer Beweggründe geflossen sein. Wer nur die wüßte!" VII. M i s c e l l e n. Ernennungen und Ehrenbezeigungen. Paris. Der König!. Preuß. Kapellmeister, Herr Meyerbeer, ist von Sr. Majestät dem Könige der Franzosen zum Offizier der Ehrenlegion ernannt worden. Herr Anspach (Israelitischer Religion) allhier ist vor Kurzem, wie die. Gazelle de France meldet, zum Substitut des Königlichen Prokurators ernannt worden. Der Herr Banquier Fould ist jetzt (im November 1637) wieder zum Mitgliede der Deputirtenkammer erwählt worden. (Wenn in jeder deutschen Ständekammer wenigstens nur Ein Israelit als Deputirter Sitz und Stimme hätte, so würde er im Stande sein, die vielen, die Juden betreffenden unwahren Beschuldigungen, Verläumdungen und Anfeindungen mancher einzelner christlichen Mitglieder, welche freilich oft auch von andern biedern und gerechten Mitgliedern anderweitig widerlegt werden, auf der Stelle gründlich zu widerlegen, statt daß dies nachher erst durch Streitschriften geschehen muß, die dannaber nicht selten nur com me mouLarde apres diner erscheinen können. Gerade in Frankreich, wo die Juden längst völlig