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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 271

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
Hannover [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 271 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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—־ 271 . ~~ Könige in kurzen Worten das Wohl von zehntausend getreuen Unterthanen, die, in ihren bürgerlichen Rechten so sehr beschränkt, ihr Vertrauen auf die Gnade Sr. Majestät setzten. Höchstdieselben sprachen sich sehr schmeichelhaft gegen den Dr. Adler über die in der Synagoge von ihm gehaltene Trauerrede aus, indem Sie hinzufügten, daß eine von solchen Gesinnungen beseelte Gemeinde Achtung verdiene. (Berliner Zeitung.) Non einzelnen deutschen Jsraeliten-Gemeinden sind bereits bedeutende Summen als Unterstützungen für die Überreste der durch das Erdbeben in Palästina verunglückten Israeliten gesammelt worden. Andere mildthätige Israeliten, welche diesen Unglücklichen ebenfalls Beiträge senden möchten, aber etwa die Wege zur Beförderung derselben nicht kennen sollten, empfehlen wir zu dem Ende, sich deßhalb an den ehrwürdigen.Herrn Hirschel Lehren, (oder auch an das Comitä s bestehend aus diesem Manne, und den Herren Abraham Prinz, Salomon Rubens und Jakob Lehren^ in Amsterdam, zu wenden, welche auch die Namen der edlen Wohlthäter ״ zum guten Andenken " in ein Buch eintragen und Abschriften davon nach Palästina senden. *) *) Auch Israeliten aus Europa leben in Palästina. Sie sind größtentheils aus Polen, obwohl auch aus anderen europaischen Ländern, sowie aus anderen Welttheilen, besonders aus Afrika, sich bisweilen Israeliten dorthin begeben , die allesammt, endlich müde des vergänglichen und nichtigen irdischen Treibens, der heimathlichen Unbill und Zurücksetzungen, dort in dem heiligen Lande ihrer Voreltern, der Wiege der Welterleuchteten Israelitischen Gotteslehre, und somit der später aus der letztem hervorgegangmen, auch andere Völker beglückenden Religionen, und eingedenk derSchnstworte: ״von Zion aus geht die Lehre,׳ des einigen Gottes Wort, von. Jerusalem," ihrem Lebensende auf dergestalt geweihetem Boden und mit süßer, ihnen zu gönnender Schwärmerei, die für frühere Leiden Ersatz ihnen gewährt, ihrem Lebensende in einem ruhigem Zustande entgegensetzen zu können glauben. Bisweilen gehen auch von England aus einzelne Israeliten dorthin, wiewohl keineswegs Ln so großer und übertriebener Anzahl, wie in der Abendzeitung (vergl. dieses 4. Heft, S. 215.) angegeben worden.

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