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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 260

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
[Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 260 (sequence 25)
Language
German
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IRI
…/2304627-2304643-2304644-10852145--08651-2312483
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260 neuern Preußischen Gesetze auch die Beerdigungszeit derstorbener Israeliten nach Ablauf dreier Tage festgesetzt ist, dadurch also der Anfang der Trauertage, welche, den Ritualbestimmungen gemäß, erst vom Begräbnißtage an gerechnet werden, vier Tage, und, wenn der vierte Tag am Säbbath öder Versöhnungstage sei, fünf Tage, ja in angegebenen Fällen noch viel weiter hinausgeschoben werde, welches den betheiligten Familien bei strenger Observanz der Ritualgesetze große Beschwerlichkeit (und während der ersten sieben Trauertage für die Betreibung der Nahrungsgeschäste großen Nachtheil) habe, den Anfang der Trauertage von dem Sterbetage an rechnen und festsetzen könne, an welchem man, nach seinem Vorschläge, den Todten zuvörderst in ein besonderes, auf dem Begräbnißplatze befindliches (oder zu errichtendes) Leichenhaus gebracht, ihn daselbst nach jüdisch-religiöser Vorschrift gereinigt, angekleidet, in einen Sarg gelegt und den letztern mit dem Sargdeckel zugedeckt habe, welchergestalt der Leichnam bis zur landesgefttzlichen Beerdigungszeit dort stehen bleiden und das Zudeckendes Sarges mit dem Deckel, inBeziehung auf die Traueranfangszeit, als Beerdigung betrachtet werden sollte. Der Hr. Ober-Rabbiner Chorin, — weleher bekanntlich jeder zeitgemäßen Anordnung der Dinge gern beipflicktet, — stimmt unter Anführung vieler theologischen Gründe und Erörterungen dem obigen Vorschläge des Verfassers bei und schließt seine Antwort wie folgt: והנה יפה להר לפהוה! מלכד לנלעטוה לפי צורך הזסלןו להתהיל האבלות (על בל צרה שלא הפרא) נלשעה שיבכו הארון בגולל 1 והוא י״ת ילחם האבלים עם .אבלי ציון! ונלחה דנלעה נועל כל פהים - Ode an den berühmten Virtuosen Herrn Joseph Gusikow (hebräisch und deutsch). Von Salomon Pleßner, Religionslehrer (in Berlin). (Berlin, 1836, gedruckt bei Julius Sittenfeld, zu' haben beim Verfasser.)

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