Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 254 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 98% known words query
- IRI
…/2304627-2304643-2304644-10852145--08645-2312477- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 254 — landes begründet, und für die Redaktion desselben Herr I. Lehmann gewählt. Es war schon ein gutes Zeichen, daß gleich der erste Jahrgang bewies, es trage dieses neue Journal keine politische Farbe, ein noch besseres, daß es seit seiner Stiftung bis zu dem uns vorliegenden zehnten Bande sich aller politischen Diskussionen oder Sticheleien enthalten, es sich vielmehr recht eigentlich zur Aufgabe gestellt hat, jede Anerkennung deutscher Kunst und Literatur im Auslande ganz besonders hervorzuheben, wie über Arbeiten deutscher Maler in Paris und Friedr. v. Rauin e r's Aufnahme in England (Nr. 152.). Hr. Lehmann geht vorzugsweise darauf aus, die wichtigsten Erscheinungen im literarischen und socialen Leben des Auslandes, theils in zweckmäßigen Auszügen, theils durch Mittheilung interessanter Zeitungsartikel aus den scientisischen Journalen Englands, Frankreichs, Rußlands, Amerikas und anderer Länder seinen Lesern vorzuführen. Dadurch ist es ihm gelungen, in seiner Zeitschrift ein treues Bild literarischer Zustände, socialer Verhältnisse und sonstiger Bestrebungen im industriellen, merkantilischen und artistischen Fache zu geben, die ihren Werth für die Geschichtsforscher behalten, wenn die politischen Begebenheiten längst vergessen und durch andere wichtigere verdrängt sind. Unter einer solchen Redaktion und durch die klare, schöne Sprache, welche in allen Artikeln des Herrn Lehmann, die er meist selbst ausarbeitet, vorherrscht, hat die Zeitschrift von Jahr zu Jahr an Beifall gewonnen, und zählte am Ende des Iahres 1836 an 1700 Abonnenten, gewiß eine ansehnliche Anzahl für ein deutsches Blatt. Auch haben die ersten Monatshefte des laufenden Jahres zum zweiten Male wieder gedruckt werden müssen, was gleichfalls zu den Seltenhekten in der deutschen Journalistik gehört, u. s. w." Nachdem der Recensent dieses Werk ausführlich angezeigt, sagt er am Schlüsse: ״Der Raum gestattet uns nicht, in das Detail der unter der Rubrik ״Mannich-