Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
- Article
- Palästina
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 212 (sequence 2)
- Language
- German
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— 212 — In Lamartine's Reisen im Orient kommt auch Folgendes vor: --- „Auf dem Abhange eines Hügels jenseit Akra erblickten die Reisenden Palästina, eine reiche liebliche Landschaft. Palästina, aufs Neue mit einer jüdischen Nation bevölkert, von thätigen und geschickten Händen angebauet, würde auch noch heute ein Land der Verheißung sein. Der Hügel, auf welchem sich der Tempel des Salomo erhob, trägt heutzutage — zwei türkische Moscheen. — Ienseit derselben erstreckt sich Jerusalem und stellt dem Auge seine unversehrbaren Mauern dar. — Hier hat man die augenfällige Erscheinung einer Stadt, die nicht mehr lebt; sie scheint noch zu sein und voll Leben und Jugend zu strahlen, aber kein Geräusch steigt aus ihren Straßen auf, keine Landstraßen führen mehr an ihre Thore; auf dem Berge Zion stehen einige türkische Gebäude mit einer Moschee; man glaubt ein europäisches Dorf mit seinem Kirchthurm zu sehen." -- „Zu Liberias wurden die Reisenden von mehreren polnischen und deutschen Juden begrüßt; gegen das Ende ihres Lebens, wenn sie nichts mehr zu erwarten haben, als die ungewisse Todesstunde, gehen sie nach Liberias, um am Ufer ihres Meeres, unter ihrer Sonne zu sterben." -„Das Wasser des Jordan's ist milde, lau und blau, wie die Wellen der Rhone bei ihrem Austritt aus dem Genfersee; er verdient kaum , ein Fluß genannt zu werden, ist aber dennoch weit größer, als der Eurotas und der Cephiffus." Klageschreiben aus Jerusalem über das Erdbeben im Januar 1837. Aus einem von Jerusalem aus datirten „Schreiben Israels, Vorstehers und Aufsehers der Pharisäischen Gemeinde