Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band drittes Heft
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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200 wie. er auch noch insbesondere ein Freund und Unterstützer der neuern Israelitischen Literatur ist. In den Königreichen Sachsen und Hannover wird in den Kammern der Landstände außerordentlich viel über die Verhältnisse der Juden gesprochen und debattirt. Wir werden nur erst nach erfolgten Resultaten hier auf diesen Gegenstand zmückkommen., Die' von der Sächsischen Stände-Versammlung unterm 29. Ok-' lober 1834 für die Juden beantragten Verbesserungen sind seitdem eingetreten. (S. Sulamith 8. Jahrg. 1. Heft, S. 22.) Durch die Wahl des Herrn Rabbiners vr. A. Frankel, aus Teplitz, zum Ober-Rabbiner in Dresden, hat die Dresdner Israelitische Gemeinde eine gute Acquisition gemacht. Er thut bereits dort viel für den Kultus und einen bessern Jugendunterricht. .Am 16. März 1836 traf der für den IsraelitischenKonsistvrial-Bezirk Crefeld von den -Notabeln erwählte und Seitens des hohen rheinischen Ober-Präsidiums bestätigte Ober-Rabbiner Herr Op. Ul l m a n n aus St. Goar, in Cceftld ein, und wurde mit großer Auszeichnung dort empfangen, wie die Elberselder Zeitung, vom 19. März 1836, näher angiebt. Durch einen Firman des jetzigen Sultans sind den Israeliten in seinem Reiche alle Privilegien zugesichert worden, welche man nur irgend dort genießen kann. Ein Beispiel von Toleranz, setzt der Engländer Quin in seiner Schrift: ״Dampfbootfahrt auf der Donau" hinzu, dem das Parlement von Großbritannien und Irland Nachfolgen muß. Gusikow, der berühmte Virtuos, machte auch in Paris großes Aufsehen und sein Spiel erregte Bewunderung. Sc. Maj. der König der Belgier geruhcten, ihm eine kostbare goldene Dose, mit Diamanten besetzt, überreichen zu lassen. In der Mainzer großen,Kunstausstellung vom Jahr 1836, ״ragte unter den Historienstücken in Majestät Professor O p p c n h e i m's (aus Frankfurt am Main) ״ Opferzug Abrahams und Isaaks " hervor. Ein herrliches Ge-