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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band drittes Heft · p. Seite 199

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band drittes Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 199 (sequence 2)
Language
German
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199 — bannten von Samaria irgendwo als ein abgesondertes Volk bestehen sollten, die Schwierigkeit, sie von ihren jerusalemitischen Brüdern zu unterscheiden, ein unübersteigliches Hindecniß für die gewisse Entscheidung über ihr endliches Schicksal darbieten würde. Breslau.*) ״Unsere Gelehrten-Republik erleidet einen empfindlichen Verlust. Herr 01׳. Valentin, durch schriftstellerische Arbeiten im Gebiete der Naturwissenschaften wohl bekannt, derselbe, welcher im porigenJahre den großen Preis des Jnstituts in Paris gewann, hat einen Ruf nach B ern (als-Prostssor) angenommen. Bei der hiesigen Universität durfte er nicht eintreten, weil er mosaischen Glaubens ist." **) In einem Aussatze im ״Ausland" (J835. Nr. 174.) über ״die Börse von London," heißt es unter Anderm: ״Es ist eine merkwürdige Thatsache, daß die Mitglieder jüdischer Nation sich stets an der Börse gut erhalten, und verhältnißmäßig ihrer sehr Viele die eingegangenen Verpflichtungen ehrenvoll erfüllt haben." __ In Odessa beschäftigt sich ein junger Israelit mit einer russischen Übersetzung des idyllischen Gedichtes ״ Ruth von Caroline Pichler. _— Se. Maj. der König von Würtemberg hat der Israelitischen Gemeinde in Wankheim bei Tübingen, zum Bau einer Synagoge 400 Gulden geschenkt. Durch die lobenswerthe unermüdete Thä'tigkeit und kräftige Geldunterstützung des Herrn Hof-Agenten Moritz Czarnikow, Israelitischen Gemeinde-Vorstehers zu Sonder sh au sen, gedeihet dort eine von ihm errichtete zweckmäßig eingerichtete Jsraelitische Schulanstalt immer mehr, und eben so wirksam ist dieser wohlthätige Mann bei dem dortigen verbesserten Gottesdienste, so *) Zeitung für die elegante Welt. **) In Marburg, in Kurhessen, hingegen ist der Herr Di׳. Rubino (ein Israelit) zum Professor der Geschichte bei der Universität ernannt worden, und der Herr Hi*. Ho ff a wird wohl bald bei einem Kurhessischen Gymnasium angestellt werden. D. H.°

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