Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band drittes Heft
- Article
- Allgemeines Israelitisches Gesangbuch u.s.w.
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 130 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2304627-2304643-2304644-10852134-2311919--08432-2312353- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
130 Nochmals rief, o Gott! dein Werde In der Liebe holdem Ton: Da erstand dem Schooß der Erde Der Natur geliebter Sohn. Und der Wesen reiche Kette Hatte nun den schönsten Ring, Und die Schöpfung eine Zierde, Die von Gott die Weih' empfing. Aufwärts schaue! Süße Kunde, Daß wir nicht des Staubes sind — Tönt' es aus des Vaters Munde, Und zum Himmel blickt das Kind; Ahnet den verborgnen Meister In dem großen Meisterwerk; Ahnet Gott im Himmel droben- Gott ist nun sein Augenmerk. O die heiligste der Wonnen! Mensch, erkenne dein Geschick! Mehr bist du, denn alle Sonnen; Uber Sonnen reicht dein Blick! Meinen Schöpfer kann ich ahnen, . Schauen in das Himmelszelt; Meine Seele kann ihn finden In den Räumen dieser Welt. II. M e y e r b e e r. *) Der Komponist von ״Robert der Teufel" Hot sich in die Reihe der großen Musiker unserer Zeit gestellt. Weber ist nicht mehr, Rossini hat, der Triumphe über, drüssig, den Kampfplatz verlassen; aber der Ruhm Meyer« beer's wächst mit jedem Tage. *) Dm ״ Blätter« aus der Gegenwart" entlehnt. D. H.