Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band zweites Heft
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 128 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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128 — befanden sich unter den ersten Konfirmanden Mädchen, die schon das 24. Jahr, und Jünglinge , die bereits das 21. Jahr zurückgelegt hatten. Die zweiteam Wochenfeste 1834, zählte 9 Jungsinge und 9 Mädchen, In einer Gemeinde, wo׳ edle Männer, wie die Herren Michaelson und Benediks, Schuck u. m. A. das Gute befördern, und ein solcher guter Sinn herrscht, kann das Bemühen eines so würdigen Rabbiners nur die schönsten Erfolge Hervorbringen. Voltaire äußerte gegen Friedrich den Großen unter Anderm Folgendes über die-Bibel: ״ Das ist ein ganz vortreffsiches Buch, ich schätze es höher als jedes andere in der Welt. Besonders rührend sind mir mehrere Erzählungen in diesemBuche, z. B. die Geschichte Josephs. Dieser Abschnitt der Bibel hat von jeher für eine der schönsten Darstellungen des Alterthums gegolten; im ganzen Homer finden wir nicht so etwas Rührendes, und selbst Hektors Abschied von der Andromache steht nach," *) Ist es doch, versetzte Friedrich, als wenn ich meinen verstorbenen Vater reden hörte; dieser setzte, so wie überhaupt auf die Bibel, vorzüglich auf diese Erzählung einen großen Werth.**) *) V o l t a i r e's Worte lauten anderweitig noch: ״ L’histoire de Joseph, est plus attendrissente que l’Odyssee d’Homere, car un 114ros qui pardonne, est plus toucliante que celui qui se venge.“ D. H. **) Vom N. Bergmann, im Leipziger Tageblatt. D. H. Berichtigung. Zm 1. Hefte des 8. Zahrg. der Sulamith S. 10. Z. 11. lies Dr. I. Frankel statt I. Frankel. Ebendaselbst fehlt als Pränumerant: Der Herr Distrikts-Rabbiner Cohen in Kaiserslautern.