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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band zweites Heft · p. Seite 92

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band zweites Heft
Article
Literatur [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 92 (sequence 17)
Language
German
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Rabbinische Anthologie oder Sammlung von Erzählungen, ' Sprüchwörtern, Weisheitsregeln, Lehren und Meinungen der, alten Hebräer. Ern unterhaltendes und zugleich belehrendes Buch für Jedermann. Aus den Quellen entnommen, übersetzt, erläutert und mit den nöthigen Registern versehen von I. R. Fürstentha l. (Breslau, 1834, bei Schulz u. Comp.) * *) j ״Eisenmenger, Pfefferkorn, und neulich noch Chiarini, haben in den talmudischen Schriften recht fleißig nach allerlei Unsinn, Abgeschmacktheiten und Gottlosigkeiten gesucht, und-das Gefundene, für die Quintessenz des Tal- Muds ausgegeben. Audiatur et altera pars! Nach dem Vorgänge Hurwitz's zu London und Weil's zu Frankfurt, jedoch anders und umfassender, giebt uns der Versasser eine Sammlung von Sprüchwörtern , Vorschriften und Anekdoten der alten Rabbinen, ausgewählt aus dem Talrnud. und den Midraschim. Es folgen dieselben unter ü04 Nummern völlig bunt durch einander; man bemerkt, daß der Verfasser sie anfänglich alphabetisch nach den Anfattgsbuchstaben des ersten rabbinischen Wortes geordnet, später aber diese Ordnung wieder aufgegeben hat. Jede der Sentenzen wird im Original-Texte vocalisirt, aber durch Druckfehler häufig entstellt — nebst Angabe der Stelle des Talmuds oder der Midraschim, in welcher sie vorkommt — nebst der deutschen Übersetzung wie eine Unterschrift hingestellt, worauf eine historische Erläuterung oder eine periphrastische Erklärung derselben, jedoch keine philologische, folgt. Als Probe giebt der Verfasser die erstem drei, und die letzte: 1) Während noch der Staub an deinen Füßen *) Da wir diese Schrift nicht kennen, so theilen wir hier nur eine Beurtheilung aus dem ״Repertorium" mit- Der Herr Verfasser ist uns übrigens seit vielen Jahren besonders als ein wackerer Hebräer und Talmudist persönlich bekannt und wir achten und schätzen seine Talente und sein nütz- * liches Wirken. D. H.

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