Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 429 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Soldaten , auf Anfrage mehrerer derselben, den Ger Nuß der Hülsenfrüchte u. s. w. am Peßachfeste erlaubte, gestützt auf den Talmud und die Erlaubniß aller ftü- Heren und wichtigsten Gesetzlehrer, und mit ausführl ich er Anführung der Gründe derselben. * *) Wie soll man diese Zeichen der Zeit wohl jetzt deuten? Auf der Universität Lemberg befanden sich im Jahre 1832 unter 65 Studirenden, die sich dort der Medizin widmen, 41 Israeliten. — Man denke. — Der Herr vr. weL. Marc, wirklicher Leibarzt des Königs der Franzosen, ein Deutscher, Jsraelitischer Konfession, hat von diesem Monarchen den Lrden der Ehrenlegion erhalten. Man denke. — Nekrolog- Die Israeliten haben leider durch den Tod meh, rerer ihrer Gelehrten seit Kurzem große Verluste zu betrauern. Im Februar 1832 starb in Rödelheim bei Frankfurt «. SO?., der als einer der größten He, bräer bekannte und allgemein hochgeachtete hebräische Schriftsteller und Inhaber einer vortrefflichen hebrai, scheu Buchdruckerei, Herr Wolf Heidenheim. *) Im Schulchan Aruch, Orach Chajim, Seite 224, Abschnitt 453, heißt es in der Hauptsache: ״Und es ist erlaubt davon Speisen (am Peßach) zu bereiten." (Wie dies auch längst die Israeliten im Morgenlande thun.)