Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Emancipation der Israeliten
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 403 (sequence 11)
- Language
- German
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403 und Hr. vr. B. Beer, d'er Verfasser der gehaltvollen Reden, u. m.A. besonders vorteilhaft bekannt sind, ger schahen schon längst angemessene Schrittezur inner« und äußern Verbesserung ihrer Lage, welche die heilsamsten Erfolge zeigten und gehörige Anerkennung verdienen. Selbst bei dem Dienste der Kommunalgarde zu Dress denzeigen die dortigen Israeliten sich thätig in Ers füllung ihrer Pflichten, ein Beweis mehr, wie gern sie ihre Obliegenheiten erfüllen, wenn man sie dazu in den Stand setzt, Theil an den bürgerlichen Befugs mffcn zu nehmen. *) *) In einem Schreiben aus Dresden, vom 24. Januar 1831, an uns gerichtet, heißt es, wie folgt: ״Was unsere bürgerliche Emancipation in Sachsen betrifft, so ist zwar jetzt noch nichts erfolgt, doch läßt sich von den liberalen Gesinnungen des allverehrten Königs, des Prinzen Mitregenten und des Premier-Ministers v. Linden au das Beste erwarten. Als ein großer Vorschritt ist unstreitig die Einreihung der Israeliten in die Kommu- ' nalgarde zu betrachten. Bereits im September hatten sich einige und vierzig jüngere Israeliten freiwillig der damals errichteten Kommunalgarde angeschlossen und zeither 'den Dienst zur größten Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten verrichtet. Dessenungeachtet wollten mehrere fanatische Bürger die Israeliten davon ausgeschlossen haben und brachten dies höhern Orts zur Sprache, allein die humane Regierung berücksichtigte ihre Worte nicht und die Israeliten werden, bei der nun stattsindenden definitiven Organisation der Kommunalgarde, zum Beitritt amtlich aufgefordect, auch sind sie, nach dem deshalb erlassenen Regulative, hinsichtlich der Be-