Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Kleidertracht der Israelitinnen in Algier [Nachricht]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 355 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2304627-2304631-2304633--08122-2311751- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
auf dem Rücken das hoheprlesterllche (?) Viereck mit der patriarchalischen Verbrämung, ein,langes/ weißes, nicht geschnürtes Kleid, *) unter dem die schneeweißen Füße mit den spitzigen Schuhen Herr verstehen: das ist gewiß eins Israelitische Aytiquir tät. Die Juden bilden übrigens hier eine sehr achtbare und wohl hie gebildeteste Klasse der algierischen Einwohnerschaft«" **) *) Ja, ja, meine schönen europäischen Leserinnen, nicht einmal geschnürt, kein Schnürleib!. nein, es ist doch gar zu arg in diesem barbarischen Lande'. D. H. **) Kurz vor der Expedition der Franzosen nach Algier, schrieb der Genfer Gelehrte Sismondi Folgendes: ״Wenn die Franzosen als Freunde, Beschützer und Befreier hinkommen, so werden sie in den Juden, deren es über 50,000 im Lande giebt, ein Geschick zum Handel , eine Fertigkeit im Rechnen, eine Kenntniß der Afrikanischen Waaren finden, durch die sie besonders zu Agenten bei allen Handelsunternehmungen sich eignen; die Juden werden sich dann als duldsame, mäßige, unermüdliche Handelsleute zeigen, die mit den barbarischen Völkern der Wüste, oder mit den unterdrückten Stämmen in Marocco und Tunis Verbindungen unterhalten werden."