Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zweiter Bericht über den Zustand der Kultur der Israeliten in Westphalen
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 257 (sequence 2)
- Language
- German
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Verein ־; noch kernen bestimmten Fonds hat, sondern immer noch von der WohlWtigkeit seines. Gönner abhSngt. Mim derselben, Herr E. Marks in Hamm, wollte durch ein׳Geschenk von zwanzigt a u fe n d T h »lern dicsem Melstande abhelfen; die Staatsregierung hat sich aber: bisher noch nicht bes wogen gefunden, die Schenkung 8». bestätigen. Ref» befinden sich außer Stande, über die Gründe zu :.ms, theilen; die Zukunft wird sie aufklären. Um so wohlthuender ist dagegen die warme Theilnahme der König!. Regierung zu Münsteran dem Gedeihen des .Vereins, wovon die Bekanntmas chung derselben über diesen Gegenstand in dem Amtss blatte Nr. 41. von diesem Jahre (1831). einen Bes weis liefert. Je mehr wir mit den Lobeserhes bungen einverstanden sind, welche dem Stifter und Dirigenten ^des Vereins , / Herrn vr. Haindorf, darin ertheilt-werden, desto mehr drängt sich uns und jedem mit der Aufklärung unseres Jahrhunderts fortschreitenden Israeliten das Bedauern auf, -daß für die öffentliche Gottesverehrung noch nichts ges schehen ist. Was diesen wichtigen Punkt betrifft, so sind die Schüler entweder an den alten Schleus drian in der Synagoge verwiesen, oder, Was noch schlimmer ist, sich selbst überlassen. — Durch Ans srdnung einer CrbaüungssStunde, nach dem Bels spiele de« Israelitischen Bürgerschule zu Frankfurt am Main, könnte hier so leicht die Bahn gebrochen werden. Jedermann weiß, wie diese urfprünlich für die Schule bestimmte Erbauungsstunde sich zu einer