Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die amerikanischen Indianer sollen Nachkommen der zehn Stämme Israels sein
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 242 (sequence 2)
- Language
- German
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242 und den indianischen Stämmen auf folgende Weise darzulhunr ״Sie leben in Stämmen und haben Stammhäupter. Sie haben sämmtlich eine gewisse Familienähnlichkeit, obwohl sie sich über tausende von Meilen verbreiten. Es herrscht unter ihnen eine malte Überlieferung, daß sie durch den nordwestlichen Winkel in Amerika eingewandert seien. Sie sind sehr religiös und vom Götzendienst durchaus rein geblieben, indem sie nur Einen Gott, den großen Geist, den Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge, anerkennen und verehren. Sie nennen ihn El mit dem althebräifchen Namen Gottes; auch Jes hova, zuweilen Aah, auch Abba» Sie fühlen eine tieft Ehrerbietung gegen ihn, nennen ihn das Haupt ihres Volks und sich selbst sein Lieblingsvolk. Sie glauben, er sei ihnen in alten Zeiten noch günstiger gewesen, als jetzt, und ihre Väter haben Umgang mit ihm gehalten, und er habe mit ihnen gesprochen und ihnen Gesetze gegeben. Man hört bei ihren religiös sen Tänzen und Gesängen ganz deutlich das Halles lujah, unh Preis dem Aah durchklingen. Andere Merkwürdige Töne, die man bei ihnen vernimmt, sind Schiluhe, Elejo, Hiwah Aohiwah. Was aber diese Worte bedeuten, bekennen sie nicht zu wissen. Sie hätten, sagen sie, deren Gebrauch bei heiligen Gelegenheiten gelernt. Sie erkennen die Negierung eiuer Alles umfassenden Vorsehung an und unterwers fen sich allen Fügungen derselben.׳ Sie halten jährs liche Feste, welche große Ähnlichkeit mit denen des Mosaischen Rituals haben. Auch ein Abendfest,