Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Etwas über die Israelitische Waisen-Verpflegungsanstalt zu Breslau
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 203 (sequence 8)
- Language
- German
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haben den gelehrten und schätzenswürdigen Rittergutsbesitzer, Herrn Marcus Beer Friedenthal in Breslau, zum Verfasser, dessen Vorrede noch besondcrs von seinen theologischen und gelehrten Kenntnissen zeugt. Dieser würdige Mann, welcher rastlos bemühet ist, die hebräische Literatur mit seinen Geistesprodukten zu versehen , und dessen in der Sular mich schon oft rühmlich gedacht wurde, hat auch unter Anderm, so wie bereits im Januar 1827, am 1. Februar 1829 eine späterhin durch den Druck bekannt-gemachte Rede (zugleich einen Bericht enthaltend) in der Generalversammlung der Mitglieder der Gesellschaft der Brüder gehalten. Ein von ihm hebräisch verfaßtes Gebet: ״Worte der Andacht, enthaltend ein Gebet für König und Vaterland, gesprochen bei der Einweihung der Synagoge zu Breslau den 10. April 1829, von M. B. Fried enthal, übersetzt von G. Miro," ist sehr gediegen. Auch verdient besonders eine -kleine Schrift sehr gelehrten Inhalts: ״Das Geheimniß der Erwählung. Eine Abhandlung über Beruf und Legitimität, mit Anmerkungen. Aus dem hebräischen Werke von M. B. F. (Friedenthal). Jn's Deutsche übertragen unter Aufsicht des Verfassei: als Getränk erhalten. Wir können den Grund - hiervon nicht crrathen. Sollen etwa nur die Mä'dchen, aus besonderer zarten Rücksicht gegen das schöne Geschlecht, der vom Professor Örtel in Ansbach als so wohlthätig empfohlenen Wassercur theilhaftig werden? —