Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Religiös-moralische Reden
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 136 (sequence 8)
- Language
- German
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136 lischen Vater emporsteigen wird,*) auch noch die letzten Zweifel in Eurer Brust über diesen Punkt zerstreuen: ״Heil dem, der für den Nothleibenden verständig sorgt: am Unglückstage errettet ihn der Herr!" Hierauf lehren unsere verewigten Weisen im Midrasch Folgendes: ״Es heißt nicht im Psalm: Heil dem, dev Nöthleidenden giebt, sondern der sich der Nothleidenden verständig annimmt — das heißt : durch ordnungsmäßige Einrichtungen für die Linderung ihrer Leiden sorgt. — Rabbi Levi setzte hinzu: der Ausdruck Lscdrs, Heil euch! — befindet sich zwei und zwanzig Mal im Psalmbuche; nirgend aber ist der Begriff Heil näher erklärt, als in diesem einzigen Verse. Worin besteht das Heil? Am Unglückstage errettet ihn dev Herr!" Es ist dir also kund gethan, 0 Mensch! was gut ist und was der Ewige dir verheißt. Stiftung z w e ck m ä ß i g e r Anstalten für Hülfsbedürftige (Maskil) wird, als des höchsten Lohnes würdig, von der heiligen Schrift bezeichnet Neunzehn Jahre sind heute verflossen, seit der Stiftung dieses gottgefälligen Kranken-Unterstützungs-Jnstituts. Durch des Allgütigen Fürsorge und durch Ihre kräftige Mitwirkung grünet es nun wie ein Baum am Bache, der Früchte trägt zur rechten Zeit k der Stein, den die Bauenden Anfangs *) Ps. 41 wurde “ nebst mehreren andern Psalmen ־—; nach beendigter Rede abgesungen.