Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 424 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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424 Machen. Wein diese Erledigung geschieht nicht bei allen zu gleicher Zeit, da manche von den Betheiligten schon ein oder mehrere Jahre in der Lehre gestanden hatten. Unter׳ diesen befanden sich bei der ersten Betheilung zwei aus der eigenen Familie des edlen Stifters, die jedoch außerhalb der K. K. Erbstaaten leben. Die hiesigen waren Goldschmiede, Schneider, Uhrmacher, Schriftsetzer, Buchbinder, und theils aus Wien, theils aus Ungarn und Mähren gebürtig. Erfreulich ist es auch, zu melden, daß bei dem Wiener Hofsattler zwei Jsraelitcn als Gesellen zur wechselseitigen Zufriedenheit angestellt sind, der eine von ihnen ist sogar sein Altgeselle. Der sehr angesehene Großhändler und Gemeinde-Borsicher, Herr I. F. Höfmann, in Wien, welcher an allem Guten, das unter den dortigen Israeliten vor Knrzem geschehen ist, den größten Antheil hat, gab neulich wieder ein schönes Beispiel seiner aufgeklärten Gesinnungen im edelsten Sinne des Wortes genommen. Er ließ nämlich einen seiner Söhne, welcher sich der bürgerlichen Baukunst widmet und dazu das Maurer- Handwerk praktisch kennen muß, an dem Bau eines Hauses in der Stadt, öffentlich Theil nehmen." Hannover im Januar 1828. ״In diesen Tagen fand hier die Einweihung des neuerbauten Tempels der Israelitischen Gemeinde Stakt. Diese Synagoge, von dem durch mehrere geschmackvolle Gebäude als tüchtiger Architekt bewährten Baumeister Hellner erbaut, ist eine seiner schönsten Bauten, welche bei dem Anstriche