Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Beiträge zum Israelitischen Schulwesen in Deutschland
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 415 (sequence 2)
- Language
- German
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415 für Kinder beiderlei- Geschlechts einen' erfreulichen Beweis geben. Die durch das würdige geistliche Oberhaupt der Gemeinde zuerst angeregte und mit Wärme festgs« haltene Idee, durch eine, geordnete und mit allem Erforderlichen gehörig versehene Lehranstalt die ErziehMg einer bis dahin mehr oder minder vernachlässigten I«- gend für immer zu sichern, fand bei einer wohlgesinnten Kommune sehr raschen Eingang , und trotz der großen Kosten , die' ein fast ohne Fonds zu gründendes, Institut dieser Art. erforderte,, und welche eine neue, keineswegs unbedeutende stehende Auflage für alle Mitgliederderselbennöthig׳ machten,! erhielt sich der lebhafteste und dauerndste Eifer. ׳ Rasch auf einander folgten: die׳ Wahl einer - ersten. Kommissionwelchemnterdem Vorsitze des Vice-Landrabbiners die Grundlinien eines Schulplans entwarf und zur allerhöchsten Bestätigung einreichte; .die Genehmigung desselben von der Regierung unterm Lösten August 1826; ferner ׳ mehrere Reskripte, anordnend die schnellere Organisirung, die Feststellung der erwähnten Steuer (permanenter Beiträge)., die Wähl eines Schul- Vorstandes für drei auf einander folgende Jahre., die Berufung geprüfter Lehrer, so wie einer Lehrerin, der Ankaufund die Einrichtung eines eigenen Schulhaufes, und endlich der mir dem neuberuscnen Oberlehrer in Gemeinschüft abgefaßte Entwurf einer ausführlichen Schulordnung. Schon am Mn Mai 1827 könnte der Unterricht in dem neuen Schulhause beginnen, und. nach׳ Eintreffen jenes, zur Direktion berufenen Gelehrten,:: erfolgte am 9tm'Mmchie׳'feierlicheMnwelhMg-::׳>Mßer-?d«ch':zaPWch versainmelten Gemeindechatten -sich auf an ssieergangene