Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Gesellschaft zur Beförderung der Industrie unter den Israeliten, in Berlin
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 413 (sequence 4)
- Language
- German
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mit zweckmäßiger Sorgfalt zu ihrer Bestimmung leiten. Ein Fortschritt von nicht geringer Bedeutung, indem in den ersten Jahren die Meister nur durch sehr ansehnliche Lehrgelder zur Annahme jüdischer Lehrburschen zu bewegen waren. ÜRvigcn^־batf bxe S>ireftton nicht unbemerkt lassen, daß der Trieb zur gemeinnützigen Thä'tigkeit unter den jüdischen Glaubensgenossen sich bereits in dem Maaße entwickelt, hat, daß die Mirks-mkrit der Gesellschaft unter dem kräftigen Schutze unserer so'weisen als, milden Regierung von bei weitem größerm Umfange und erfolgreicher sein konnte, wenn der heilsame Zweck derselben allgemeiner beherzigt und befördert würde, ׳ und ha die Fortschritte der Gesellschaft sich, nythwenhig auf ihre Kräfte beschränken Müssen, so kann sie nur durch Beharrlichkeit und?lusdauer endlich zum Ziele gelangen, u, s. M," *) Berlin, den 25. April 1825. Die Direktion der Gesellschaft zur Beförderung der Industrie: Samuel Bernsdorfs. Liebermann Schlesinger. M. Jacobson. M. Ulmann. Ns Helft. S. Alevin. H. Lasfar. . *) Schon im Jahre 1823 sagte dtzr Herr Stadtrath David Friedländer iy, seiner bis jetzt neuesten Schrift: ״ In Berlin sind' bereits Israelitische Nägelschmiede, '■■׳׳׳:<s Schneider, Schuhmacher, Sattler, Tapezierer, Glas- «schleifte, Stubenmäler- Mechaniker, Tischler u. a. m. etablirt; . Meister , Gesellen und Burschen?«.? D. H.