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Sulamith · 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 332

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
7 (1825-1833)
Issue
Heft 1
Article
Öffentliche Konfirmation an der Lehr- und Erziehungs-Anstalt des Dr. Weil in Frankfurt am Main
Date
1825-01-01
Page
Seite 332 (sequence 17)
Language
German
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332 wohlergehe. Eben deßwegen ist er auch der Zurechnung fähig und erhält Lohn für seine guten, und Strafe für seine bösen Thaten; wenn auch nicht hienieden, doch dereinst meinem Hähern Leben an seiner unsterblichen Seele. Wie es" in der Heiligen Schrift vom Tode des Gerechten heißt: Und er wandelte mit Gott, und er war nicht mehr, denn Gott hatte ihn zu sich genommen. So heißt es auch in den Psalmen' Davids, des göttlichen Sängers: . Du Ewiger, mein Freudcnmahl, mein Heil, du hast für mich das Loos gewählt. Mein Anthcil siel ins Liebliche. Äüch ist mein Eigenthum mir hold, drum ist mein. Herz vergnügt, meine Ehre freudenvoll. Auch selbst mein Fleisch wird süßer ruhen, denn du giebst der Gruft nicht meine Seele preis. Du lässest deinen Frommen nicht Verwesung schauen, du thust mir kund den Pfad des Lebens. Vor deinem Antlitz ist der Freuden Fülle. In deiner Rechten Seligkeit auf ewig. 3) Die unS durch Moses und die auf ihn folgenden Propheten gegebenen heiligen Schriften sind durch göttliche Eingebung entstanden, und deren Verordnungen für ganz Israel verbindlich. Wie geschrieben steht: Gedenke der Lehre Moses, meines Dieners, dem ich am Horeb Gesetze und Vorschriften für ganz Israel gegeben. Das sind sie also, die Säulen, auf welchen unsere Religion ruht. Zuerst: das Dasein des Gottes der Liebe, den seine Kinder anbeten in mancherlei Zungen, in mancherlei Tonen, mit mehr oder minder reinen Begriffen, aber mit derselben unendlichen Sehnsucht, die da fühlt, daß der Mensch ohne Gott nur das Unglücklichste der Thiere wäre, das ohne Liebe lebte und ohne. Hoffnung stürbe; dann der Glaube an Gottes himmlische Vergeltung, den kein Schein trügt, keine Täuschung hintergeht, in jenem glückseligen Zustande, von welchem

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