Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Deßau
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 144 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Herzogli chen hohen Landesregierung an die Ist. Franzschule bereits überwiesen worden sind: so wird jetzt an der Vewollkommnung dieses Instituts thatigst gearbeitet, zu welchem Ende auch noch ein neuer Lehrer, rin, besonders im Fache der Israelitischen Theologie, kenntnißreicher junger Mann angestellt worden ist. Das Gymnasium wird demnach auf ewige Zeiten fortbestehen, und nun erst wird der wahre Zweck erfüllt, denn seit sehr vielen Jahren war dieses Institut zweck - und nutzlos. Die Mehrzahl der hiesigen Gemeindeglieder ist jetzt wegen des heilsamen Unternehmens der Schuldirektion in einem hohen Grade zufrieden, und erkennt mit größtem Danke die weise Fürsorge der höchsten Behörde. (Künftig mehr hierüber.) A p o g r y p h e n. Der sicherste Stempel der Weisheit ist ein fröhlichgenrüthlichcs Hingeben in alle Lagen des menschlichen Lebens. Nur der Fröhliche lebt eigentlich; wer ihn daher um eine fröhliche Stunde bringt, stiehlt ihm einen Eheil seines Lebens. Klugheit ist Resultat des Verstandes, Weisheit Resultat der Vernunft; beide soll man üben. Bei einer Collision entscheide das Gewissen. Dem Glück folgt der Neid und ist eben so unzertrennlich von ihm, wie Körper und Schatten unzertrennlich sind. W, Sehring.