Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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und ein Schulhaus zu verdanken. Zu der erstem trug er Zvoo Gulden und zum letztem 1Z00 Gulden du§ seineu Mitteln bei. Außer diesem bestimmte er in seinem Testamente 500 Gulden für das Israelitische Krankenhaus und Zoo Gulden für die dortige christliche Armenanstalt. Sanft ruhe seine Asche! ■ Der Israelitische Schullehrer, Herr Joseph Michaelis daselbst, hielt am Grabe des Verewigten eine zweckmäßige Rede, welche eine tiefe Rührung hervorbrachte. München. ״Zum immerwahrenden Andenken an das Fest des Regierungsjubiläums des höchstseligen Königs von Baiern, setzte der, besonders auch wegen seiner Mildthätigkeit hochgeschätzte Herr Baron Jacob von Hirsch auf Gereuth, (Unter - Mainkreis) jetzt in München wohn- Haft, am uten Februar 1324 ein Kapital von 1ooc> Fl. rh. aus, dessen Zinsen, 50 Fl. jährlich, lediglich zum Besten des Schulwesens in seinem Lehnsbczirke Gereuth verwendet werden sollen. Am löten Februar 1F2Z trat diese milde Stiftung schon ins Leben, und es erhielten 16 Kinder — worunter 4 jüdischer Religion — aus den Händen ihrer Localschulaufseher die vcrhalrnißmäßig gleichen Gaben, jedoch nicht in baarem Gelbe." ״In der Stadt D a b i e (in Polen,) haben die Einwohner der evangelischen Konfession in Gemeinschaft mit den dortigen Juden, 2000 Fl. Poln. zum Aufbau der vor zwanzig Jahren abgebrannten katholischen Kirche aus freien Stücken hcrgegeben." *) *) Aus dem Freimüthigen. VII. Jahrg. 1, Band. IO