Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Neue Synagogenordnung zu Aarhus, in Jütland
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 3)
- Language
- German
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Werk nennen zu können, als, außer der guten Drdnung, Andacht und Erbauung, worüber ich mich des Beifalls vieler Sachkenner, die obgedachten Versuchen hier beigewohnt haben, zu erfreuen habe, auch der, den alten Gebräuchen ergebene Mann an einem solchen Gottesdienst Kheil nehmen kann, wenn ihm nur die Abänderung der Nebensachen nicht anstößig ist, ohne welche gewiß keine Verbesserung möglich sein wird." S. 53.-״Hebräische und aramäische Gebete und Gesänge, die hier nicht benannt worden sind, werden nicht gebetet. (Die aramäische Sprache ist eine Abart der hebräischen — Kargumssprache.) — — Sowohl am Sabbath, als an allen andern Festtagen, ohne Ausnahme, wird jedes Schmonoeßregebet (T'fillo b'lachasch) leise gebetet, so wie eS bisher nur an den Werkeltagen geschah. Nur wenn ״wehi binzoa" gebetet wird, wird der Hechal (die Bundeslade,) geöffnet, sonst nicht. Beim Vorlesen aus der Kora sowohl, als bei dem des Buches Esther, darf Niemand den Vorleser unterbre-- chen mit Dazwischenlesen einiger Verse, wie es bisher üblich war; eben so wenig darf der Kantor in dem lauten Schmonosßregebet mit den Gebeten ״Sochrenu," ״Mi chamocho," ״uchßow und b'zeser," von der Gemeinde unterbrochen werden." S. 54.-So sind denn, außer dem wahrend der Kreuzzüge verfaßten Gebere״Aw harachmim," das in mehrerenGemeinden schon abgeschafft ist, nur die oberwähn- 5*