Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Stuttgart [Nachricht]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 421 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Stuttgardt.^ ״Das Regierungsblatt enthalt eins Verfügung des Studisnraths vom iqten Februar 1824, wornach alle Israeliten, welche mit Ermächtigung der Staatsbehörde für das Studium einer Universttätswiffenschast, die Universität beziehen wollen, sich zuvor um Zulassung zu der allgemein angeordneten akademischen Vor- Prüfung zu melden haben. Bei dieser Prüfung werden Kenntnisse in der deutschen, lateinischen, (von denen, welche die Rechtswissenschaft und Arzneikunds studiren wollen, auch der griechischen, so wie von denen, die sich dem Studium der jüdischen Theologie zu widmen,wünschen, der hebräischen) Sprache, in der Geschichte, Geographie, Mathematik und den Anfangsgründen der Philosophie gefordert." Aus Schweden. Die Anzahl der in Schweden le» benden jüdischen Familien beträgt ungefähr zweihundert, welche in Stockholm, Gvthenburg und Nordköping woh-- nsn. Man trifft hin und wieder viele Bildung. Ja Nordköping findet man jüdische Tuchmacher, welche theils als Gesellen arbeiten, theils als Znnungsmeister ihre eigene Stühle haben. In Gothenburg besitzen die Herrn Reis und Magnus eine Kattunfabrik, welche mehrere hundert Menschen beschäftigt. Zn Karlskrona wohnen ungefähr sechs jüdische Familien, welche das Bürgerrecht haben, von denen Hr. Fabian Philipp (ein Deutscher,) eine der bedeutensten Segeltuchfabrikeu in Schwe- ' den besitzt. Vermittelst dieser Fabrik, verschafft er über sechshundert Menschen ihren Unterhalt.Durch seine