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Sulamith · 1820-01-01 · Heft 2 · p. Seite 406

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
6 (1820-1824)
Issue
Heft 2
Article
Krankenunterstützungs-Institut in der Israelitischen Gemeinde zu Dresden
Date
1820-01-01
Page
Seite 406 (sequence 4)
Language
German
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—י 406 unser Institut einst zu jener Ordnung und Gesetzmäßig-?eit gelangte, — worin es nun selbst andern Vereinen Muster und Vorbild ist, — in heiterer Zusammenkunft festlich zu begehen, dadurch den Sinn für Lojalität in der Lheilnehmer Brust zu erhöhen, sie mit Enthusiasmus dafür zu beleben, daß sie immerfort auf diesem Wege wandeln und so das Begonnene vollenden mögen! Blik-?en wir nun auf die sieben Jahre, seit welchen wir unsere Verfassung besitzen, zurück, und vergegenwärtigen uns das viele dadurch geschehene Gute, wir mancher Dürftige erquickt, Arme gelabt und Thronen von Unglücklichen gestillt wurden, wahrlich! mit Selbstgefühl können wir den Worten des Textes Nachrufen: ״unser Gesetz — war uns Zierde!" Nur, meine Werthen, müssen wir ferner Alles mit Liebe ausführen, in unser» Pflichten nicht ermüden, das Besuchen der Kranken vorzüglich nicht vemachlaßigen, und so durch eigenes eifriges Bestreben der guten Sache den Schlußstein aufsetzen. Nehmen wir uns dieß bei der heutigen fröhlichen Versammlung ernst vor und bewahren es, dann wird auch jener Stufen- oder richtiger Eigenschaftsgesang Davids sich auf uns beziehen: ״wie fein und lieblich ist's, wenn in Eintracht Brüder sitzen, u. s. w. dadurch wird Sergen und Leben durch die ganze Welt verbreitet," welches wir so erklären: wann ist's vorzüglich sein und lieblich, daß Brüder in Eintracht sitzen? Sobald dadurch Seegensfülle verbreitet wird, und dieses geschiehet, — nach dem angeführten talmudischen Satz: durch gesetzmäßige Ausübung des Wohlwollens. Möge uns denn der Allgütige mit seinem Geiste ׳

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