Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Menschenliebe
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 362 (sequence 2)
- Language
- German
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Und ein frühes Himmelswahnen Stillt selbst Schmerzen sonder Zahl, Trocknet ihm die Kummertbränen, Folget ihm durch Berg und Thal; Göttlich ist sein irdisch Wallen Und die Palme winkt ihm dort, Wo die höchste Liebe allen Guten lohnt die That, das Wort. W. Sehring Den Glücklichen. Gar viele giebt's der Thronen, Wohin ihr immer blickt, Der Dürft'gen, die da kämpfen, Wenn euch die Freude nickt« Geht, rettet, helft und — eilet, Eh' euch die Zeit entflieht — Sucht noch ein Glück hienieden, Das in dem Wohlthun blüht« Das nennet Feiertage, Die Liebe so begeht — Drum wartet nicht so lange, Bis Kummer sie erfleht/ Dem Jubel eures Hauses Tön' wahre Freude ein — Nur sie kann edlen Herzen Ein achter Jubel sein«