Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Übersetzung
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 307 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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3°7 6. Es tief mir eine Stimme zu: ,-verkünde!" Ich sprach: ״was soll ich denn verkünden?" ׳ ״״Es gleichen alle Sterbliche dem Gras, Ihr Edelstes den Blumen auf dem Felde! 7. ״״Das Gras verdorrt, die Blume welket, Weht nur Zehovens Hauch darüber!" .(Fürwahr dieß Volk ist Gras!) 8> ״״Das Gras verdorrt, die Blume welket, Was unser Gott verhieß, bestehet ewig!"" — 9, Nun klimm auf einen hohen Berg, Du, Friedensbotin Sion's! Mit Macht erhebe deine Stimme, Du, Salems Friedensbotin! Erhebe sie, sei unverzagt, Und sprich zu Zuda's Städten: ״Seht, das ist euer Gott!" 10. ״Seht, unser Herr Jehovah kommt mit Macht, Mit Herrsche.rkrast in seinem Arme; Seht, mit ihm ist sein Lohn, Vergeltung wandelt vor ihm her! n. ״Er weidet seine Heerde, wie ein Hirte, Die Lämmer sammelt er mit seinem Arme, In seinem Busen tragt er sie, Und leitet sie, wie Säuglinge!" — — 12. Wer mißt mit seiner hohlen Hand das Wasser s. Wer wägt mit ausgespannter Hand den Himmel? Wer mißt in einem kleinen Maaß den Staub? Wer wägt die Berge mit der Waage? ■ Die Hügel mit der Wägeschaale? — , * 22