Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Etwas über die zehn Stämme Israels
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 238 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2304627-2304634-2304636-2309897--06794-2310301- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
m "-’*יי־****‘• 38« Indianer, schließt er seine Bemerkungen über ihren Ursprung folgendermaßen : ,-Ans den genauesten Beobachtungen, die ich lange Zeit unter den Indianern in Ameri ka angestellt habe, muß ich aynehmen, daß sie f in gerader Linie von den Israeliten abstammen, entl weder während diese eine Seemacht waren» oder׳bald nach I der allgemeinen Gefangenschaft; das Letzte ist das Wahrg scheinlichste. Waren die neun Stamme und ein halber, die von dem Könige in Assyrien, Salmanassar, ך weggeführt und in Medien angesiedelt wurden, lange dageblieben, so hatten sie sich wahrscheinlich mit den Einj gebornen verheirathet und wegen ihres natürlichen Wan- | kelmuths und ihrer Geneigtheit zum Götzendienste, und j durch die Macht des Beispiels bewogen, die Gottheiten der Meder und Assyrer angenommen und sie verehrt, und sie auch mit sich genommen; aber man findet nicht die geringste Spur von diesem Götzendienste unter! Len Indianern." Hieraus folgert er, daß die zehn Stämme, welche die Vorfahren der Amerikaner wa- | reu, aus Assyrien bald gegen Osten fortzogen und :! vor der Zerstörung des ersten Tempels ihre Wederlassun- | gen auf dem neuen Festlande errichteten. ׳;j Zum Beweise dieser Behauptung führt er folgende Gründe an: ׳*׳-. r) Alle Israeliten waren WStamme getheilt; dieß ist auch bei den Indianern der Fall; jeder Stamm bildet eine kleine Gemeinde in der Nation. 2) Die hebräische Nation betete Jehova an und die Indianer nennen ihren GottVohewah. Z) Die Indianer sehen Gott ebenfalls für das unmittelbare Haupt ihres.