Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Aus Deßau [Nachricht]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 214 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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sr4׳: , : ehrten mehrere Einwohner Deßau's, als Zeugen seiner Verdienste, aus Liebe und Dankbarkeit, durch dieses Denkmal." Die Seite links enthält einen Palmenzweigkranz, mit der. d e u t sch e n Inschrift: ״Friede dem Entschlafenen!" Aus Darmstadt. Hier hat ein würdiger Iftaelitischer Lehrer, Herr Karl Bacharach, eine Schule für Israelitische Kinder errichtet, welche zweckmäßig eingerich-! tet ist und dem bisherigen Mangel an einer solchen Anstalt abhilst. _ Zn einer Weschreibung des Gottesackers des Paters Lachaise in der Nahe von Paris, heißt es '*), in Ansehung des dabei befindlichen Israelitischen Begrabnißplatzes, unter andern wie folgt: ״Eine mächtige Pyramide deckt die Gebeine D a v id' sSinzhe i m aus dem Nassau!'- schm. Aeltesten der Rabbiner und Oberhaupt des im Jahre 1%0ך in Paris gehaltenen großen jüdischen Synedriums nennt ihn das Grab." **)• , *) In der Abendzeitung. , **) Die Inschrift ist also französisch. In Deutschland' sind , die Inschriften solcher Grabsteine gewöhnlich noch hebräisch. Da indeß nur wenige Israeliten hebräisch verstehen: so hat man bereits .vor mehrern Jahren in Berlin,angefangen, Grabsteine mit deutschen Inschriften, jedoch mit hebräischen Lettern, zu setzen. ' -In Deßau befinden sich bereits mehrere Grabsteine mit deutschen Inschriften auf dem Israelitischen Be- / gräbnißplatze, nämlich auf der Vorderseite den deut- ״ sehen Inhalt mit hebräischen Schristzügen und auf ׳:!rder Rückseite mit d e:u tsch e r Schrift enthaltend. Diese Art Grabsteine wird hier immer mehr gewelche Einrichtung auch in andern Gemeinden nachgeahmk zu werden verdient. D. H.