Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Distichen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 211 (sequence 1)
- Language
- German
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2X1 XL M i e c e l len. Distichen». schaukelnd empfängt ihn die Wiege, tritt er in's freundliche Leben: Ahnest die Stürme du nicht, die dich erwarten, o Mensch? Fest doch steht er, der Sarg, den Wiege des Him- ' mels sie nennen: Jst's erst freudig vollbracht, lächelt dem Pilger die Ruh. Viel vermagst du, o Mensch, mit Wenigem viel zu erwerben׳: Laß den irdischen Tand, such» ein zufriedenes Herz. Der Zungenheld» Welch'ein begeisierndesFeuer entströmt den her oischenLippen!! Weil es den Lippen entströmt, kühlet sich eben das Herz!; ' W. Blankenbur g. Gedanken. Liebe sieht, wie eine, zärtliche Mutter, ihren Lieblingen gern durch die Finger; Freundschaft aber züchtigt die unartigen, wie ein strenger -Väter, und liebt die Bestraften darum doch nicht minder. ■ ' י; Freundschaft ohne Vertrauen gleicht einer Flamm? ohne Del; beide werden bald von selbst verlöschen. ,,׳> W. Blankenburg.