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Sulamith · 1820-01-01 · Heft 2 · p. Seite 193

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
6 (1820-1824)
Issue
Heft 2
Article
Vereine zur Beförderung nützlicher Künste und Handwerke unter den deutschen Israeliten
Date
1820-01-01
Page
Seite 193 (sequence 10)
Language
German
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—- 193 diejenige innere Freudigkeit hätte mittheilen können, worin" für den Menschen alles irdische Heil und die Hoffnung zu einem ewigen, ausschließlich zu finden ist.!Der gewaltige Umschwung des!öffentlichen Geistes, welcher die neuere Zeit so merkwürdig macht, der hu«! mane'Sinn der Fürsten und ihrer Räthe, hatte nun auch den Israeliten die bürgerlichen Rechte, wiederum zurück gegeben und zur Ausübung der politischen sie zugelassen. Insbesondere im Großherzogthum Hessen, in dem ׳damit vereinigten Fürstenthum Isenburg ,׳ hatte eine Reihe der liberalsten, zum! Eheil grundgesetzlichen, Anordnungen, mit Kraft und Weisheit gehandhabt, alle Wünsche erfüllt;׳ was man in-andern Ländern und Städten oft kaum schon zu denken wagt, ist in Hessen für die Zftaeliten bereits gethan, nnd mit glücklichem Erfolge, unter dankbarer Anerkennung aller Klassen des Volks gethan, weit Seine Königliche Hoheit der ׳Großherzog, Vater aller Seiner Unterthanen ist.. In dankbarer und tiefgefühlter Verehrung dieser gnädigsten Gesinnungen Seiner Königlichen Hoheit und der segensreich bestehenden Gesetze, glaubte eine Anzahl Hessischer Bürger zu Dffenbach, die sich zum Mosaischen Glauben bekennen, dem Vaterlande und ihren Glaubensgenossen ein schwaches und nicht verschmähtes Opfer darbringen zu dürfen, indem sie sich entschlossen, solcher armen Kinder sich anzunehmen, welche Willen zur Erlernung nützlicher Handwerke zeigten, und diejenigen durch Rath und Zhat aufzumuntern, welchen dieser Wille noch fehlte. Denn die Geschicklichkeit, sich durch seiner Hände Arbeit zu ernähren, hat bekanntlich jeder gesunde VI. Jahrg. 2. Band :1:4

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