Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Regensburg
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 2)
- Language
- German
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143 sehe», wie man bald nach dem Ableben eines Israelitischen Gemeindeglieds, dasselbedniballirte, und die Leiche nach Fürth, 26 Stunden, oder in den meisten Fällen, nach Wallerstcin, Z6 Stunden weit gefahren wurd?.. Jetzt aber wurde bei der löblichen Behörde, um die Erlaubm'ß, eine Begrabniß - Statte für die Israelitische Gemeinde anzulegen, nachgesucht , worauf,die Entschließung erfolgte, daß sie sich außerhalb der Stadt einen Platz wählen könne, und ihrem Gesuche gar kein Hinderniß entgegen.stehe. . ■ Es wurde daher ein Platz in der Gegend der beiden christlichen Todtenhöse gewählt und erkauft *). t ■ : So löblich und so wohlthatig diese Anstalt auch ist/ so fand sie doch (wer sollte dieß glauben?) von Seiten einiger Israeliten Hindernissei ja, diese thaten sogar öf- Das Älausoleiim der Stadt Regensburg liefert eine ... Abschrift dieser,Grabschrift, aus.Melcher hervorgehet, daß dieses Grab einen Lehrer, Namens Rabbi Joseph, und seinen Schüler cinschließt. Dieses wird auch in einem mir vor einiger Zeit zu Händen gekommenen französischen Manuskript vom Jahre 1622 behauptet. In diesem Werke heißt es unter andern; „Les juii's (Stoient nombreux ä Ratisbonne. ils y „eurent uue träs grande synagogue, nenioins qua „des gynmases trbs frequentöes, Les Rabbins les „plus celebrea y faisoient leurs etudes. On y „trouvoit toujours des Rabbins savans pöur pro- „fessenrs, et in 4nie le celebre Rabbi Abraham „Aben Esra professoit les sieiices au miiieu du „Xfilme siede.” *0 Die Herren I. Gugenheimer, G. Henle und S. Reuklinger verdienen durch ihr thatiges Streben diese Anstalt zu begründen, den Dank jedes Gutdenkenden.