Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über die Israeliten in Amerika
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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IO verneurs und die Eifersucht Einiger unter ihren Mit- Pflanzern auszustehen gehabt. Ungeachtet dieser Nachtheile, des parteiischen Verfahrens und der verächtlichen ' Behandlung , welche sie oft erduldet, sind sie doch zahlreicher und reicher geworden. Zm Jahre 1760 befanden sich nicht weniger als hundert Zuckerpflanzungen im Besitz?- von Israeliten. Das Jahr 1799 scheint der glücklichste Zeitpunkt für die Kolonie gewesen zu sein- ' Nirgends ist die Ruhe der Gesellschaft weniger wegen religiöser Meinungen gestört worden, als in Suri- ון a m. Leute von den entgegengesetztesten Glaubens«!- ten leben in der genauesten Verbindung und in der Herzlichsten Freundschaft mit einander. Den größten Nachtheil erlitt der Wohlstand Surinam's durch den Einfall und die Räubereien der Maronen oder weggelaufenen Neger, ,welche in den unzugänglichen Weilen der Wälder verschiedene Verbindungen gebildet haben und die unversöhnlichsten und grausamsten Feinde der Holonisten sind. Die jüdische Miliz hat sich oft im Kampfe.ausgezeichnet, und ist für die Kolonie von großem Nutzen gewesen, wovon der dritte Shell den jüdischen Glaubensgenossen gehört. Unter dem Schutze der Deutschen sind zwei Gesellschaften zur.Verbesserung der Erziehung und des Unterrichts errichtet worden; die Eine für die Vervollkommnung der Naturgeschichte, die Andere für die Literatur und Moralphilospphie. Sowohl Israeliten als Christen können Mitglieder dieser Gesellchaft sein *). *) Monllily Review 179a,