Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über die wahre Feier der Feste, im Sinne der mosaischen Gesetzgebung
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 417 (sequence 2)
- Language
- German
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;j, L* 4X7 thierisches Heben führrftd, - fein Herz nie erwärmtfühM VW einem Strahls des Hähern, "so wie Der, welcher ln׳ sinsterm Wahüglaüben befangen, sein Inneres verschließen kann gegen diejenigen seiner Brüder, weicht Gott auf andere Weise verehren als er. So waren unsere Vorfahren, in der grauen Vorzeit,- doppelt Sklaven im finstern Aegyptenlande, Sklaven« weil sie ihrer FM heit beraubt, Sklaven, weil sie in der Sklaverei dieWür- Ligkeit zur Freiheitverloren zu haben schienen, weil ob der knechtischen Arbeit >» ob der entmenschenden Behänd«, lung, in - ihreOSeekc kaum ׳ noch ein Funke übrig w<G des männlichen Muthes, des kindlichen Vertrauens , des gottergebenen Glaubens ihrer Väter Abraham, Isaak und Jakobi Jedes Blatt dieser Geschichte in -der heiligen Schrift beweiset hie Wahrheit des Gesagten. Mehr erstaunt -als erfreut, über die Botschaft der Befreiung-, im Münde des göttlichen Mannes, wollen sie,lauf die verheißne Freiheit schon -verzichten, -als dieß erste Wort der'Freiheit stärkere Arbeit ihnen bringt (zweiten Büch Most 5,2^ 32) I wollen sie der errungenen Freiheit -entsagen, weit ihnen I diese, nicht im Schooße ftiger Ruhe, sondern nach männf lichem Kampfe erst gesichert sein soll (Ebendaselbst y 15 ״). Kaum werden sie der׳ verfolgenden Aegypter j ansichtig; als sie murrend gegen Moses ausruftn: ״gibt es keine Gräber in Aegypten, daß du uns mitgenoMlüen, in der Wüste zu sterben? Denn der Sklave kennt nicht einen ehrenvollen, nicht einen schimpflichen,mur einen physisches,Tod. Finden sie in der Wüste minder, leckere Kost, so wollen sie gerne für Aegyptens Fleischtöpfe, auch die, Schmach hmnehmen, den Druck und die Verachtüng,