Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Aben Esra
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 405 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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5—^>. 405 (vergl. S e r pilius Lebensbeschr. der bibl. Scrib. M. S. 269.). S ch i ck a r d (U6ed. Happ. p. 172.) ziehet , ihn dem gleichfalls talentvollen Naschi vor, weil er nicht.nur viel verständlicher, (?) klüger und vorsichtiger, sondern auch weil sein Styl viel reiner, und sein Bortrag nicht so mit Midraschim angefüllt ist» Mich. Simon ,behauptet geradezu, daß unter den Juden kein Gelehrtex sei, welcher den Wortsinn der Bibel, so glücklich erforscht und sie überhaupt mit so vieler .Weisheit und Gründlichfeit* erklärt habe. De Rossi -wiederholt bestätigend diese schon früher aDgesprhchenen Urtheile. Mit Unrecht brachten ihn- Reimann und andereunkritische - Leser seiner und der-Schriften des Spinoza, wegen -seiner Äußerungen über den Verfasser des Pentateuchs in den Gerdachteines - feinem Atheismus (vergl. -Köcher An. '1. 1. p. 13.).; : In Mehrern Wissenschaften war -Aben -Esra.. l'm eigentlichen Sinne des Worts — ganz zu Hause,--und verbreitete sich über die verschiedenen, Zweige derselben so , daß er nie an ihrer Oberfläche, stehen blieb, sondern immer tiefer als seine Vorgänger:in sie einzudringcn suchte; mehrere klärte er auch wirklich durch Geist, und lichtvolle Schriften -noch besserauf. Seinen glücklichen Naturanlagen kam ein unzuermüdender Fleiß zu Hülfe, und hierzu kamen noch glücklich ausgewählte Lehrer, und unter ihnen ein sehr achtungswcrther Mann, welcher sich um seine frühere Bildung vorzüglich verdient 'machte»' Dieß war der Karäer Japhet Halleri oder Le- Vita. Ihm verdankt er unstreitig seine genaue Be« kanntschast mit den Schriftstellern dieser Sektederen