Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Der Geist in Israelitischen Volksschulen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 390 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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sondern Unterrichts-Stunden der Moral und Religion, sondern in jedem Augenblicke des?Unterrichtes gleichsam als das geistige, höhere Leben eingeflößt. Bei der Biegsamkeit und Bildsamkeit des kindlichen Gemüthes, das Noch frei von Argwohn und Rechthaberei ist, bei dem gleichen Gepräge, .das der Schöpfer, nicht wie bei dem Geiste, allen Menschenherzen verliehen hat, kann es nicht fehlen, zumal,! wenn die Zugend an ihren Bildnern zugleich auch anschauliche Muster und Vorbilder besitzt, daß die ׳Tugend als den höchsten Neichthum, die Sittlichkeit,als Len einzigen Mmschenadel zu erstreben, herrschende G.esinnung, inneres und innigstes Verlangen werde. Ich!bin ein Mensch,׳ und nichts, was menschlich heißt, d!!arf ich,mir. entfremdet halten; dieser Ausspruch Lev?Weisheit werde zur Grundlage alles Denkens und Empfindens gemacht; auf ihn werde das Herz bei jeder Gelegenheit zurückgeführt und alle seine Triebe, Neigungen,, Wünsche und Begierden zu einem allgemeinen, um-- fassenden,Wohlwollen gebildet. Zm weitesten Sinne des Wortes umfassend! und allgemein sei dieß Wohlwollen schon in der kindlichen Brust bemerkbar; sie fühle sich hingezogen zu jedem, der Mensch Heißt und als verwandt zu betrachten ist; sie fühle sich ergriffen,und froh bewegt durch alles, was die Menschheit betrifft, als betraft es Las eigne Selbst; sie erweitere sich bei jedem Anblick des Schönen und Liebenswürdigen und Menschlichen, auch süßer ihr, und demNiedrigen Und Gemeinen ziehe, sie sich enger MMmen,,Kie-chieMlumey sm Schalten; der Willean der. Summa ches Guftn und Edlen auf.der! ErdeAnteil zu: nehmen und,! sich-niemals außer