Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Beiträge, die Verhältnisse der Israeliten im Königreiche Württemberg und im Großherzogthum Hessen betreffend
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 379 (sequence 14)
- Language
- German
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■; 379 welche dem guten Willen jüdischer Eltern, hinsichtlich der Bheilnahme ihrer Kinder an dem christlichen Schulunter<- richt entgegengesetzt werden könnten. In einem darauf ergangenen Aüsschrriben des Kirchen- und Schulraths zu Darmstadt wurden die Pfarrer und Schullehrer angewiesen, die Zudenkinder) welche die christliche Schule besuchen wollen — in welcher sie jedoch natürlich dem Religions - Unterricht beizuwohnen nicht ver» bunden seien — ohne Anstand aufzunehmen. Der Ab geordnete Lud!vig, Zn Rheinhessen scheinen die Juden in dieser Hinsicht weiter zu sein-)als in hiesiger Gegend. - Wir haben hier viele Judenaber die zahlreichen Schulen zählen nur äußerst wenige jüdische Schüler und Schülerinnen. Uebri« gens wird der Mensch in der Schule nicht allein erzogen. Mit Verbesserung des jüdischen Schulunterrichts ist es daher ״nicht, allein gethan, und ich stimm e ganz dem bei, was wegen Verbesserung ihrer׳ Gesetzgebung geäußert worden. :■ .,ה;.״: Der Abgeordneter Herr von Gagern. . .Der Ausschuß hat sich nicht.■ verhehlt, daß er die Vorschläge des Abgeordneten Keller nicht verhandeln könne, ohne in das Ganz« des Zudenthums und' seines Zustandes einzugehen. ׳ Er hat das treulich thun wollen, ohne die Gemüther auswärts mehr zu irritiren. W׳keik!Äweifel/chaß->'Kach Größe und Verhaktniß -der Länder, und Drte, auch ein׳ Unterschied , sei. Zn PhMgytilm Staaten- IWe )iwWollandverschmelzen sie . *? *