Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 332 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2304627-2304634-2304635--06342-2309661- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
332 lcrs, erschienen ist. Zn der erwähnten Anzeige heißt cs unter andern, wie folgt: ——״^)iese Schrift ist voller Einseitigkeit, leidenschaftlicher, schiefer Darstellungen und plumpen Witzes. Sieverdiente Verachtung und Mitleiden, wenn nicht Stellen, wie folgende, sie verabscheuungswürdig,machten. (Hier folgen nun mehrere abscheuliche Stellen aus dieser schandlichen Schmähschrift, und ״Proben־: pöpelhaften Witzes" aus derselben.) - — ״Ware diese Schmähschrift — ein SchandspiH gel für Verfasser und Verleger — nicht in unserm Vaterlande verlegt: so würde ich kein Wort darüber verlieren. So aber glaube ich der Ehre des Vaterlandes es schuldig zu sein, meinen Abscheu dagegen laut auszusprechen, mit der Ueberzeugung; daß der biedere, rechtsiche GM^meineL WiDrger H»» fheilt. •. Man würde im Ausland uns großes Uurecht thun, wenn man glaubte, ״ein Juden-Mord würde in Wür- ״temberg nicht allgemein für Verbrechen gehalten u. s. w." Zn jedem Fall aber verdienen dergleichen unbedachtsamen schriftstellerischen Aeußerungen eine ernste Rüge. Sie können doch hier und da auf ein leichtsinniges oder verworrenes Gemüth nachtheilig wirken. Glaubt' Hr. Enslin sich durch meine Rüge beschwert: so kann die Nedaktion ihm meinen Namen nennen und ׳ im gerichtlichen Weg getraue ich mir die Schändlichkeit der von ihm ver-- legten Schrift zu erweisen." ׳ .׳