Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 215 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
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- IRI
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bürg, Herr L^öwenstein in ׳Mitau *), Herr W a g e n h eim --daselbst **), ־ Herr Hirschb er g , in Riga, Herr H. Dawidow Goldingen -tM' Herr A. Davidow in Libau. Gumbinnen, vom 14ten Mai. Wegen der Israelitischen Beschneidungs - Ceremonie ist hier folgende Verordnung erschienen: , ״Es haben sich verschiedentlich Fälle ereignet, daß bei der Beschnsidung der Juden-Knaben Heils durch fehlerhafte Operation, Heils durch zweckwidrige Behänd-- lung der beschnittnen Kinder das Erkranken derselben verursacht worden ist. Um solches zu verhüten, setzen wir hiedurch fest, daß künftig bei, der.Beschneidung ein, approbirter Wund - Arzt zugezogen und. die Verrichtung dieses Geschäfts nur einem anerkannt sittlichen Manne übertragen werden soll, der zugleich von einem Arzte oder Wundarzte Belehrung erhalten hat, wie sowohl bei der Operation, als nach, derselben, und bei den etwa vorkommenden Unfällen, verfahren werden muß. Die Polizei-Behörden haben darauf zu achten, daß diese Anordnung genau befolgt werde. Königl. Preuß. Regierung, rste Abtheilung.^ *) Dieser wohlthätige Mann hat vor Kurzem aus seinen eigenen Mitteln einen Leichenwagen für die dortige Israelitische' Gemeinde, der bessern Ordnung wegenangeschafft, welcher ihn 400 THaler kostete und dessen sich die Gemeinde nun bedient. **) Dieser für alles Bessere empfängliche und thätige junge Mann hat sich besonders bemüht, die Sulamith im Kreise seiner Freunde zu verbreite», welches einer vorzügtichcn dankbaren Erwähnung verdient.